Sandsteinodenwald

 

Das stark zertalte Buntsandsteintafelland erreicht hier Höhen zwischen 200 und etwa 360 m.

Die ehemals weit verbreiteten bodensauren Buchen-Eichenwälder wurden durch die Forstwirtschaft vergangener Jahrhunderte auf großen Flächen in Kiefernforste umgewandelt.

Landwirtscahftliche Nutzung findet überwiegend auf Grenzertragsböden in den Tallagen und im Bereich von Rodungsinseln statt. Neben der vorherrschenden Grünlandnutzung sind hier Streuobstbestände um die Ortslagen sowie zahlreiche Hecken für das Landschaftbild prägend.

Heidekraut und Heidelbeere, Mausohr, Neuntöter und Haubenmeise finden hier geeignete Lebensräume.

NSG „Bruchwiesen von Dorndiel“, ausgewiesen 1990, Größe 8,7 ha. Schutzgründe: Wasserflächen, Grünlandgesellschaften und Röhrichte.

NSG „Sandsteinbrüche am Burzelberg bei Frau Nauses“, ausgewiesen 1994, Größe 19,5 ha. Schutzgründe: Felswände aus Sandstein mit wärmeliebenden Saumgesellschaften.

Natura 2000 „Felswände des nördlichen Odenwaldes“, Gesamtgröße ca. 49 ha. Schutzgrund: Wanderfalke.

Natura 2000 „Wald bei Wald-Amorbach“, Gesamtgröße ca. 270 ha. Schutzgründe: Buchenwälder.