Messeler Hügelland

 

Das Messeler Hügelland

Dieser flachrückige Höhenzug (130-230 m) im Bereich des Rotliegenden ist überwiegend bewaldet. Die wenig zerschnittenen naturnahen Laubwälder (Buchenwälder, Eichen-Hainbuchenwälder sowie Erlen-Eschen und Erlenbruchwälder) weisen teilweise beachtliche Altholzbestände auf. Der hohe naturschutzfachliche Wert resultiert darüber hinaus aus den zahlreichen naturnahen Gewässerläufen und den eingestreuten Waldwiesen.

Typische Arten sind z.B. die Elsbeere, die Walzensegge, der Pillenfarn, die Sibirische Schwertlilie, die Zweigestreifte Quelljungfer, die Gelbbauchunke, der Springfrosch, die Waldschnepfe und der Mittelspecht.

Schutzgebiete:

NSG „Neuwiese von Messel“, ausgewiesen 1986, Größe 107,2 ha. Schutzgründe: Feuchtwiesengesellschaften und Eichen-Hainbuchenwälder.

NSG „Rallenteich von Eppertshausen“, ausgewiesen 1976, Größe 12,0 ha. Schutzgründe: ehemaliges Tongrubengelände mit Wasserflächen, Röhrichten und Waldgesellschaften.

NSG „Faulbruch von Münster“, ausgewiesen 1985, Größe 77,0 ha. Schutzgründe: Feuchtwiesengesellschaften und Erlenwälder.

NSG „Fohlenweide von Dieburg“, ausgewiesen 1989, Größe 23,5 ha. Schutzgründe: Grünlandgesellschaften, Waldränder.

Naturerbe „Grube Messel“, einzigartige Fossilienfundstätte in strukturreicher, ehemaliger Ölschiefergrube.

Natura 2000 „ Neuwiese und Wald nordöstl. von Messel“, Größe ca. 194 ha. Schutzgründe:

Buchenwaldbestände, Pfeifengraswiesen